Zuhause

Wie ist es wieder zuhause zu sein?

Nun ist es schon einen Monat her, dass ich in den Flieger nach Hause stieg und meiner Gastfamilie und Freunden in Amerika Tschüss sagte. Es ist in der Zwischenzeit so einiges vorgefallen. Nun denkt man sich ich wäre langsam und schön wieder angekommen doch ein Ereignis, dass keiner vermutete hätte schlug wie ein Biltz ein. Nach dem Wochenende, an dem wir den Genurtstag meines Papas nochmal mit der ganzen engen Familie von meinem Papa also mit den Familien meiner zwei Halbschwestern und meinen Geschwistern sowie unser erweiterten Familie nachfeierten, kam es zu einem Todesfall. Der Vater unserer erweiterten Familie, schied am Monatag morgen einen Tag nach dem wir zusammen noch essen waren von uns. Er war eine sehr wichtige Person in meinem Leben und damit wurde ich aus dem ganzen Prozess des Ankommens ins hier und jetzt geschleudert und hatte keine Zeit für einen Jetleg geschweige denn darüber nachzudenken oder grübeln was ich nicht alles vermissen würde. Erst einen Monat später kann ich wieder ein wenig Luft schnappen und  merke nun erst wie sehr ich das englische vermisse und wie sehr ich auch meine Gastfamilie, mein amerikanisches Leben vermisse. Aber nichts vermisse ich mehr wie unsren lieben Freund! Ich bin so froh ihn noch drei Tage intensivst miterlebt haben zu dürfen. Ich bin genau richtig und rechtzeitig nach Hause gekommen.

Abgesehen davon wie geht es mir?

Mir geht es den Umständen entsprechend es wird aber. Es klingt jetzt vielleicht etwas doof aber für mich waren die letzten Wochen auch aus dem Grund schwer,  dass es sich immer um andere Dibge drehte und ich keine Zeit hatte auch mal ein bisschen von mir zu erzählen. Erst gestern schaffte ich es mal ein wenig aber auch nicht so, dass man weiß was das Jahr mit mir gemacht hat. Aber um ehrlich zu sein kann ich das auch nicht beschreiben.

Meine Sache vor der ich Angst hatte passierte durch die Umstände nicht. Ich wurde  wenig gefragt wie es denn war. Aber ich muss auch sagen ich weiche vielen Menschen aus bei denen ich weiß sie wollen was wissen ich habe aber gerade keine Lust mehr zu erzählen…

Wieder in Washington und die Heimkehr.

Nach einem Flug nach Plan und einer mal wieder schlaflosen Nacht, kam ich morgens oder eher gesagt mittags um 11 Uhr beim DCA Airport an. Ich wurde, da meine Gasteltern keine Zeit hatten, von der Oma abgeholt. Zuhause erwartete mich die süßeste Reaktion meiner Kleinen überhaupt und ich war froh das neue Aupair gefegt zu haben ein kleines Video zu machen wenn ich wiederkommen würde (später möchte ich eine Video für meine Gastfamilie mit mehreren kleinen Erinnerungen zusammenstellen). Ihr könnt euch das so vorstellen: Ich kam die Treppe hoch, meine Kleine spielte, ich rief Bea sie drehte sich um und kam mir Right away in meine Arme gerannt. Das war unglaublich rührend und da merkte ich erst wie sehr ich sie vermisst hatte. Insgesamt war ich vorher eigentlich nicht in der Stimmung zurück zu kommen weil zwei Aupairs da waren. Zum einen das neue (wo es ja logisch war) zum andern aber das alte (das vor mir da war). Ich hatte Angst, dass Bea zu verwirrt wäre und mich nicht vermissen würde. Ich weiß das klingt total doof aber das Gefühl war halt da, verflog aber sogar schon so halbwegs in meinem Reisemonat weil Annalena mir erzählte, dass Bea mich sehr vermissen würde.  Aber generell fand ich den Gedanken einfach komisch zu dritt als Aupairs dort zu sein, schlussendlich war es aber sehr nett. Ich war sehr offen zu dem neuen Aupair wodurch wir uns gleich gut verstanden und mit dem das vor mir dort war könnte ich mich ein wenig aussprechen, da es damals ja nicht so toll zwischen uns verlief… Ich war wirklich positiv überrascht wie sich alles fügte auch von dem her, dass ich dachte ich würde es schwer haben zu sehen wie jemand anders sich um meine Kleine kümmerte aber es war nicht so schlimm wie ich es vermutete. Klar, manchmal ist es schon seltsam gewesen aber ich hatte kein großes Problem damit. Die nächsten Tage erledigte ich noch Sachen die sein mussten und die ich machen wollte wie zb eine weitere Tasche d.h. große Tasche für mein Gepäck zu besorgen, nach DC zu fahren und ein Abschiedsdinner in der Cheesecake Factory mit meinen Freunden zu verbringen. Außerdem fuhr ich mit den zwei anderen zu den Great Falls.

Jetzt denkt man sich, dass ich die letzten paar Tage total genießen konnte, allerdings war es keinesfalls nur so…leider…! Es waren vielmehr stressvolle Tage. Ich wollte noch so vieles machen aber konnte natürlich nicht alles unter einen Hut bringen. Die Zeit rannte davon und schon war Montag, wo Nana ein Abscheidsdinner für mich veranstaltete mit einer Torte mit dem Schriftzug: Best wishes Jo.

Ich war sehr gerührt, habe mich sehr gefreut, hatte aber auch Momente wo ich beinahe losweinen musste. Und schon war es auch Dienstag und damit der letzte ganze Tag. Die Tage vorher hatte ich fleißig an einem Abschiedsgeschenk gearbeitete wo ich Fotos auswählte ein Fotobuch kaufte und jede Seite passen zu den Bildern bemalte. Es war sehr sehr viel Arbeit ich hatte wenig Schlaf die Tage vorher und vernachlässigte das packen leider und damit geruht ich nach einem weiteren kleineren Abschiedsessen mit den Wedslers und Caroline (die Nachbarin) das aber ner zu einem Dinner ausartete wo sich jeder essen  nahm  wann er wollte ( was ich etwas schade fand auch das mein Hostdad keinerlei Interesse zeigte dabei zu sein und lieber zu einem Baseball-Spiel zu gehen). Aber gut es war wie es war und ich genoss es dennoch. Wir aßen Tacos und schließlich ein letztes Mal S’mores in Amerika für mich und tauschten schließlich Geschenke aus. Das Hauptgeschenk, dass ich bekommen sollte war leider nicht angekommen. Ich bekam nur eine schneeigem mit einem Bild von uns in Cista Rica drin. Ich freute mich zwar, fand die aber nicht sehr schön denn sie war oder ist aus Plastik. Mein Geschenk kam ein Glück sehr gut an meine Histmom weinte sogar. Das war schön! Ich war froh denn alle liebten es. 🙂 Die Mühe hatte sich also gelohnt 😉

Und dann ging es ans packen. Ich hatte vorher ja schon was epackt aber in meinem Zimmer herrschte mittlerweile so ein Chaos, so dass ich keinen Überblick hatte und generell hatte ich ein Problem mit dem Gewicht. Schlussendlich verzweifelte ich und konnte nicht mehr. Ich bräuchte jemanden zum reden aber bei mir zuhause in Deutschland war es viel zu früh um jemanden zu erreichen also ging ich zu Corinna (dem neuen Aupair). Sie war eine große Unterstützung und vor mir an mir morgens zu helfen und extra früher aufzustehen. Voll lieb! Danach schaffte ich es aber irgendwie auch wenn die Konsequenz war meine Bücher und zwei paar meiner Schuhe da lassen zu müssen…  Icv war aber ja sicherlich nicht das letzte mal dort. Hauptsache ich schaffe es mit dem Zeug in den Flieger. Mein großer Koffer lag bei 51 pound, war also 1 zu viel. Meine große Tasche bei 49, der kleine Koffer war sicherlich zu schwer und dann hatte ich als Personal item noch eine kleine Sporttasche, die allerdings mehr wie ein weiterer Carry on und definitiven schwer war… Zusätzlich hatte ich noch eine Tasche mit Essen. U.a. mit Graham Crackers für s’mores und Oreos als Mitbringsel. Eigentlich wollte ich noch andere Sachen mitnehmen aber das ließ meine Kapazität nicht zu.

Am nächsten morgen löste ich mit meiner mittleren noch ihren Gutschein für eine Georgetown Cupcake ein und die nächste weniger schöne Überraschung stand bevor. Meine Gastmutter würde mich alleine zum Flughafen bringen. Das Bea nicht mitkam hatten wir zusammen entschieden aber dass die zwei anderen und mein Gastvater nicht mitkam fand ich schon sehr schade. Das wars aber nicht, es stellte sich heraus, dass meine Hostmom mich nur absetzten und nichtmal richtig mit reinkommen und mich zum Security Checkin bringen würde. Ich war sehr traurig darüber und fand es sehr schade wie sich’s er Abschied entwickelte. Als wäre das nicht alles musste ich das Auto der Oma organisieren und holen, weil meine Gastmutter dem Van nicht traute. Es war eine total doofe Entscheidung denn nachdem ich meinen Kids Tschüss sagte (Meine Große hat sehr geweint was mal wieder extrem rührend war) auf dem Weg zum Flughafen fing es total an zu schütten  und das Auto von der Oma ist ein Truck. Ich war schon sehr genervt und meine Hostmom entschuldigte sich tausend mal bei mir aber geholfen hat es nicht bei der Tastache, dass meine Tasche, die nicht wirklich wasserabweisend ist total nass wurde und dadurch natürlich schwerer. Beim Abschied meiner Hostmom weinte auch keiner von uns. Ich muss sagen mir wurde der Abschied generell durch die komplette Sotuation total leicht gemacht und ich freute mich wieder sehr auf zuhause und war bereit zu gehen auch wenn es natürlich ein komisches Gefphl war zu wissen man ist den nächsten Tag am Morgen schon bei seinen lieben zuhause und in einer so bekannten Umgebung.

Mit meinen Koffern ging ein Glück alles gut und nach einer schlafenden Nacht bei der ich komischer weise immer speziell versorgt wurde weil ich immer anderes essen als andere bekam dabei hatte ich nur vegetarisch und nicht vegan angegeben aber all mein Essen Unterschied sich auch vom vegetarischen, was ich manchmal schon soff fand. Ich bekam dann am Morgen zb eine Reiswaffel und Gemüse wärend die anderen ein Kösevrot mit Joghurt bekamen… Naja die Frau neben mir gab mir ihren Joghurt weil ihr Mann seinen nicht aß. Generell unterhielt ich mich nett und viel mit ihr. Auf dem ganzen Flug fing das Gefphlschaos wieder an. Ich wusste nicht mehr wirklich was ich fühlte, so traurig dass ich hätte weinen müssen war ich nicht, gefreut hab ich  mich aber auch irgendwie nicht mehr so sehr. Wieder war der Moment da wo man sich dachte es sei schon komisch wieder ins alte Leben zurückzukehren. Und so war es schließlich auch. Nach einem Stop in Amsterdam ging es nach Hamburg wo mich zwei meiner besten Freunde Miene Mama und Schwester sowie eine weitere sehr enge Freundin und überraschender Weise Rachel nach einer sehr langen Wartezeit (mien einer Koffer war aufgeplatzt und lag am Rand was ich nicht sah, gefehlt hat zumglück nichts) begrüßten. Endlich schloss ich meine lieben in die Arme und als ich meine Mama umarmte wars vorbei die Trönen fingen an zu kullern. In dem Moment fühlt ich plötzlich eine unglaubliche Erleichterung. Eine riesen Last viel mir von den Schultern!

Das Willkommensschild war übrigens eine sehr kreative und nette Idee. Denn ein Pizzakarton diente als Grubdlage. Nach hause fuhr ich dann nur mit einer meiner besten Freunde meiner Mama und Rachel. Die anderen blieben in Hamburg. Zuhause erwartete mich mein Papa der extra Pflaumenkuchen backte und die sehr enge Freundesfamilie (sozusagen unsere erweiterte Familie). Zuersteinmal die Mama mit ihren Kindern. Wir gingen bei Ihnen essen und dann kam auch der Daddy der Engländer ist. Er begrüßte mich als würde er sich am aller meisten freuen und verriet mir auch gleich, dass er meine Torte  sehr vermisst hätte. Am Samstag bekam er ein Glück noch eine 🙂 Es war sehr schön denn nun hatte ich keine Scheu mehr mit ihm englisch zu reden und freute mich darauf es weiterhin zu tun. Anschließend gingen wir nach hause wo der Pflaumenkuchen auf und wartete und weiter Begrüßungsschilder.

Laguna Beach

Nachdem wir auf unsere Voucher guckten sahen wir obwohl uns der Typ von der Airline gesagt hatte unser Flug würde früh von Honolulu gehen, da auf unserem Pass stand 8:45 p und das war ja pm. Wir waren echt genervt und als ich dann in Honolulu ankam stand auch nichts am Screen. Ich bin ein Flieger vor dem Mädchen das ich kennenlernte geflogen und rief damit direkt bei der Airline an. Da kam heraus der Flieger sollte eig den Tag vorher abends starten, hatte aber eine Verspätung. Ich war froh aber für die andere wars sehr stressig weil ihr Flieger von Maui etwas verspätet kam, schlussendlich ging es jedoch alles gut. Ich holte uns bei Starbucks viel essen wir hatten schließlich jeder einen 25 Dollar Voucher. Später bereute ich dann etwas das ganz essen, weil mein Magen noch nicht dran gewöhnt war, denn ich hatte dann auch noch mexikanisch und das war mein erstes richtiges essen nach meiner Krankheit sehr dumm 😜 Naja jedenfalls klappte dann alles. Wir kamen in LA an aber da erstand das nächste Problem. Die Eltern meiner Gastmutter wollten mich nicht dort abholen, was ich auch verstehen konnte ich aber sie klang sehr genervt und also ob es meine Schuld war, dass der Flug gecancelt wurde, dabei wollte ich einfach so früh wie möglich zu Ihnen und der nächste Flieger nach Santa Ana wäre erst am nächsten morgen gekommen. Wie auch immer ich war dann schon traurig und ein Paar sah das, welches hinter mir saß und meinte sie fahren eh runter und könnten mich absetzten. Da sieht man mal wieder, es kommt alles wie es kommen soll. Denn somit habe ich die tollsten Leute kennengelernt. Sie meinten zwar sie würden nur 15 Minuten entfernt leben später stellte sich raus es war schon ne halbe Stunde … also noch netter von Ihnen. Nach meinem Telefonat mit den Großeltern war ich leider nicht mehr so in der Stimmung dort hinzugehen aber als ich dann dort war wars wieder sehr nett. Wir tranken noch Wein mit dem Paar aßen nicht viel weil wir uns auf dem Weg ja mexikanisch holten und dann wars auch Bett Zeit. Am nächsten morgen zeigten die Großeltern mich rum wir gingen mit Freunden essen und abends in ein Theater wo sie berühmte Bilder mit Menschen nachstellen. Das krasse ist sie bewege sich kein Stück und es sieht auch mit Mikroskop aus wie ein Bild und nicht wie richtige Menschen mit einer Kulisse. Die Oma wurde zwischendurch auch sehr emotional weil sie leider geliebte Menschen verloren hatte und die Musik sie daran erinnerte. Ich tröstete sie und sie war sehr dankbar dafür. Und schon kam der zweite Tag wo ich mit dem Opa und Hund standup paddling machte, was super viel Spaß gebracht hat. Ich bin auch gleich sehr sicher geworden und keinmal runtergefallen 🙂 Anschließend gingen wir was essen und ließen den Abend mit einem mega Sonnenuntergang von ihrem Haus mit einer extrem schönen Aussicht ausklingen. Sie zeigten und erzählten mir wie unterschiedliche Sonnenuntergänge es gibt bzw. dass es immer sehr unterschiedlich ist und ich war schon echt beeindruckt wie bombastisch es sein konnte. Mein Sonnenuntergang war auch sehr schön aber nicht so extrem wie andere Male. Jeder Sonnenuntergang ist eben anders und das ist auch gut so es ist und bleibt also immer besonders! Und schon war mein Abreisetag da. Morgens gingen wir noch auf ein Kunstmarkt wo ich noch ein Geschenk für Mama und ein Ring für mich kaufte aber ansonsten war es echt teuer dort. Anschließend lief ich nochmal zum Strand und durch die Stadt und genoss meine letzte Zeit. Ein letztes Mal gingen wir auch essen und zum ersten Mal war mir danach nicht schlecht und ging mir sehr gut. Endlich konnte ich essen wieder genießen. Voll doof eigentlich weil wir immer so leckeres Essen hatten die letzten Tage… Naja am Abend ging es dann wieder nach LA zum Flieger und ab nach Washington DC. 

Hawaii

Auf Hawaii gut angekommen ereignete sich nach einer Busfahrt, die sehr günstig für die Strecke war, etwas merkwürdiges. Wir bekamen die Adresse von unserem Airbnb, allerdings war dort wo das Gebäude sein sollte nur ein leerer Parkplatz. Wir guckten also ob die Häuser neben an vielleicht unser Airbnb beinhalteten, jedoch war das nicht der Fall. Irgendwann hatten wir dann Angst, dass es sich um eine Verarsche handelte, denn auch telefonisch konnte ich unseren Host nicht erreichen… Nach einer Weile könnte ich dann aber was bei meinem Handy öffnen und dort waren nähere instructions. Genauer: dort stand, dass wir zu einem anderen Gebäude mussten und dort eine Lockbox mit einem Zahlenschloss und dem Schlüssel wäre. Schlussendlich war der Schlüssel aber in einer Lockbox an einem anderen Gebäude als das wo das Apartment war. Es war sehr komisch und ich habe mich komisch gefühlt. Das Apartment war aber dann süß. Es war sehr eng und es hieß eig dass 3 Personen dort schlafen konnten (ein Doppelbett und ein Sofa waren vorhanden). Allerdings war das Sofa nicht bezogen und somit nahmen wir alle einen Platz in dem Bett ein. Es war also sehr kuschelig. Vor allem für mich weil ich in der Mitte schlief. Trotzdem, wenigstens hatten wir einen Ort und wurden nicht Opfer einer Abzocke. Ein Mann vom Hotel nebenan meinte als wir ihm unser Problem schilderte, dass Airbnbs für Hawaii nicht zu empfehlen seien weil es dort leider zu viel unehrliche Menschen gibt. Er war sogar so nett uns ein Zimmer dort im Hotel zu besetzen bis wir wussten was war und genau da ist dann die Seite aufgegangen und er hat uns sogar begleitet und geholfen. Es war sehr nett. 

Am nächsten Tag sind wir dann schon früh auf und zum Kokoe Head was ein Hike mit Bahnschienen ist. Wir sind schon zum Sonnenaufgang hin und ich muss wirklich sagen es war all den Schweiß und die extreme Anstrengung wert! Plus Ich habe bestimmt noch nie so ein tolles Morgenworkout gehabt. 😉 Nachmittags liefen wir durch Waikiki und lagen am Beach. Das Wasser war der Hammer es war extrem türkis. Ich mochte nur nicht wie touristisch alles war aber gut das war mir auch klar deshalb freute ich mich schon sehr auf Maui. Nachdem am nächsten Tag noch ein Hike angesagt war, wo ich wieder Freunde machte und zu dem ich Evelina und Vici überreden musste (sie wollten nur gammeln) und der letzte Tag leider nur mit gammeln verbracht wurde weil die anderen wiegesagt done mit hikes waren (ich wollte eigentlich jeden Tag einen machen) ging es also nach Maui. Aber erstmal Bilder von Oahu. 

In Maui könnt ihr dreimal raten was passierte. Nachdem den einen Tag wo Evelina noch da war nicht wirklich viel gesehen wurde und wir die açaí bowl probierten die ich eigentlich mochte ( aber nie wieder essen werde) fuhren Vici und ich mit einem Auto das wir über Touro mieteten, weil es diesmal dort günstiger war, zum camping und am nächsten morgen war mit plötzlich richtig übel. In Lahaina ging’s dann los und ich übergab mich ein erstes Mal. Morgens hatte ich so kaum was gegessen und da bestätigte sich es eben. Mich hatte es voll erwischt. Allerdings brauchte ich irgendeine Energiezufuhr und deshalb kaufte ich Cola und legte mich an den Strand. Vici wollte aber nicht noch einen Tag verschwenden was ich auch verstehen kann aber nachdem ich mich aufrichtete ging’s wieder los und dann fuhren wir auch noch zum Vulkan der nicht spektakulär war, weil man nichtmal den Krater sah. Die ganzen Kurven also ganz umsonst. Anschließend machten wir uns auf zu Hans und schliefen dort im Auto. Wir guckten uns dem Bamboo Wald und 7 Pools an und noch Strände. Allerdings konnte ich nichts richtig genießen und war sehr traurig darüber. Ich war sehr krank hatte kein Essen was ich gebraucht hätte ( Gemüsebrühe etc.) und kein richtiges Bett. Es war schrecklich. Nicht nur für mich auch für Vici wars doof aber naja kann ich nicht ändern. Ich war dann einfach froh als ich endlich zum Flieger kam nach drei doofen Nächten, der ganzen Übelkeit usw. allerdings sollte mich noch ein Albtraum erwarten. Mein Flug wurde aufgrund mangelndem Platz im Overhead bin gecancelt denn sie bekamen es irgendwie nicht hin mit dem Einchecken der bags. Ich hatte vorher ein Glück schon ein Mädel in meinem Alter oder etwas älter kennengelernt die neben mir saß und somit hatten wir uns. Wir konnte auch erst als letzte aus dem Flieger weil unsere bags ganz wo anders waren.. Dementsprechend bekamen wir erst sehr spät unsere voucher weshalb sich am Ende kein Hotel gelohnt hätte, weil unsere Flieger um 6 am nächsten Tag gingen und das Hotel schon 30 Minuten entfernt war. Dennoch wollten wir es nutzten und einfach schnell duschen. Die Taxifahrerin meinte dann aber sie hätte ein Haus das sie normal vermietet ganz in der Nähe wo wir hinkonnten. Wir nahmen es an dachten es wäre sehr klein und es etwas heruntergekommen, es war aber mega schön. Somit bekamen wir 2 Stunden Schlaf und am nächsten morgen ging’s dann über Honolulu nach LA. Dazu war wieder Chaos angesagt aber im nächsten Beitrag dann mehr. 

Roadtrip:

Jetzt habe ich mich ewigkeiten nicht mehr gemeldet aber bevor ich die News of the Day Berichte möchte ich noch meine weiteren Erfahrungen und Erlebnisse meines Reisemonats mit euch teilen. Nachdem ich in Santa Barabara eine entspannte Zeit hatte fuhr ich mit dem Bus über LA nach Las Vegas. In LA selber war ich nur an der Bushaltestelle, denn ich wusste ich würde nochmal hinkommen. In Las Vegas angekommen bekam ich erstmal einen Hitzeschlag, nein natürlich nicht aber es war sehr sehr warm! Ich fuhr gleich von der Bushaltestelle mit einem anderen Bus zu unserem Motel um meine Sachen abzuliefern und endlich sollte ich auch nicht mehr alleine sein. Vici, die wir über eine Facebookgruppe für Aupairs für unsere Reise begeistern konnten war nämlich schon da. Wir haben uns gleich sehr gut verstanden sind was essen gegangen und haben die Stadt ein wenig erkundigt. Ich war sehr begeistert von der berühmten Fontäne. Allgemein fand ich es schon cool Las Vegas mal gesehen zu haben es war wirklich so wie man sich es vorstellt überall Geglitzer und ein Lichtermeer und Party ohne Ende.

Was mir garnicht gefallen hat war, dass die kleinsten Babys noch unglaublich spät mit rausgenommen wurden und generell ich finde nicht das Vegas für Kinder geeignet ist🤷🏻‍♀️ Aber gut nachdem 2 mal der Bus zurück zum Motel nicht erschien kamen wir erst spät an und konnten somit auch Lucy und Evelina noch begrüßen die erst um 1 kamen. Am nächsten Tag ging es dafür schon relativ früh los. Wir holten das Auto (leider mussten wir die Junfahrergebühr zahlen). Unser erstes Ziel war der Zion. Man fährt dort einfach nur durch und geht raus wenn man möchte. Es war schon sehr schön und passte von der Zeit perfekt. Ich werde generell nicht so viel von den Parks berichten, sondern eher die Bilder sprechen lassen. Nach einer Übernachtung in Kanab machten wir uns am nächsten morgen auf zum Horshoe Bend, wo es sehr sehr heiß und Lucy etwas dehydriert war allerdings legte sich alles wieder und ihr ging es ein Glück später besser. Es wäre schade gewesen hätte sie den Antelope Canyon nicht machen können, für den wir eine Tour gebucht hatten. Wir haben uns den lower angeschaut und es war gigantisch! Da merkte man mal wieder was für ein Wunder die Natur ist aber seht selbst: 

Das einzige was negativ war, man würde ziemlich gehetzt weil vor einem und nach einem eine Gruppe mit ihrem Tourguides war. Leider muss man eine Tour machen und kann nicht einfach so rein. Trotzdem einen Besuch ist es wert. Unser Tourguide fand uns ziemlich toll zumindest Vici sehr. Er kommentierte jedes Bild von ihr auf insta was sie postete 😀 

Die nächste Nacht war camping angesagt im Grand Canyon, was eigentlich ja echt schön sein kann aber ohne eine Matte und auf den steinigen Campingboden die es zu genüge in Amerika gibt war es dann weniger schön aber gut wir hatten abends trotzdem unseren Spaß und haben dadurch Geld gespart. Und es war zudem gut weil wir am nächsten Tag nur zu den Shuttles fahren mussten bei dem wir ein und aussteigen könnte wo wir wollten. Ich muss sagen der Grand Canyon war unfassbar. Ich für meinen Teil fand es dort fast am besten. Ich lasse die Bilder für sich sprechen: 

 

Und schon ging es zurück nach Las Vegas wo wir wieder eine Erkundungstour für die beiden anderen machten und Vici und Evelina heirateten, natürlich nicht echt 😉 Anschließend, nach einer tollen Nacht im Motel wo wir alle sehr glücklich waren wieder ein Bett zu haben, fuhren wir über die 7 Magic Mountains was bunte Steine sind und Death Valley wo es 49 grad hatte und wir Angst um unser Auto bekamen, nach Joshua Tree. Vorher kauften wir uns aber noch Matten fürs Zelt da wir wieder campen würden. Leider kamen wir nicht rechtzeitig zum Sonnenuntergang und auch am nächsten Tag konnte ich ihn nicht sehen, da die anderen Mädchen nicht wie geplant noch eine Nacht bleiben wollten, sondern schon gleich nach LA. Ich fand es sehr schade… Im  generellen, weil ich immer das Gefühl hatte, dass sie alle immer garnicht so wirklich das genossen hatten, während ich mir meine Zeit nahm meist warteten sie alle am Auto und waren genervt aber um ehrlich zu sein muss ich mich nicht rechtfertigen oder entschuldigen. Wenn man so eine Reise macht muss man es genießen und nicht durchhetzen! Meine Meinung 🙂 Dadurch hatte ich ja das Glück spezielle Tiere zu sehen, wärend die anderen sich über mich ärgerten. Allgemein haben wir uns schon gut verstanden aber nach einer Zeit haben sie mich kinda ab und zu etwas ausgeschlossen (meine Meinung), was sehr schade war aber ich habe die Reise dennoch genossen. In LA schliefen wir die erste Nacht bei einem Freund von Vici und dann in einem Apartment was wir mieteten. Es war sehr gut das wir die ganze Zeit das Auto hatten weil LA doch sehr weitläufig ist. Was wir so gemacht haben? Wir waren am Santa Monica Pier Venice Beach, Walk of Fame, Beverly Hills etc. etc. Das Hollywoodsign haben wir nur von unten gesehen, wir sind nicht hoch gelaufen weil Evelina und Vici nicht so scharf darauf waren. Ich weiß ich werde eh nochmal wieder kommen also ist das okay für mich gewesen. Lucy verließ uns am Samstag und Sonntag ging es dann auch für uns anderen nach Hawaii. Dazu ein extra Bericht den ich noch schreiben werde. 

Hier erst einmal ein paar Bilder: 

Santa Barbara: (31.07.-03.08.2019)

Nach einer sehr turbulenten Zeit in SF beruhigte sich alles in den nächsten Tagen, die ich in Santa Barabara verbrachte etwas. Untergekommen bin ich bei der Gastmutter von einer sehr guten Freundin, die dort für 6 Wochen war und ein Praktikum gemacht hat. Die Gastmutter (Kate) war super nett und gastfreundlich. Sie holte mich ab und fuhr mich auch die nächsten Tage mal da oder dort hin. Am ersten Tag an dem ich erst um 8 Uhr abends ankam, gingen wir auch gleich zu einer Eröffnungsfeier der Fiesta (was ein spanisches Fest ist und dort wohl jedes Jahr einmal gefeiert wird). Was ein Zufall, dass ich genau um diese Zeit kam. Die Feier hatte schon um 6 angefangen darum blieben wir nicht so lange auch weil ihr Kleiner ins Bett musste. Am darauffolgenden Tag, fuhren wir ihren Sohn morgens zum Camp, sie ging zu ihrer Fitnessclass und ich erkundigte Downtown und den Strand. Leider habe ich meine Sonncreme vergessen gehabt, dementsprechend könnt ihr euch denken was passierte. Der Sonnenbrand war aber nicht so schlimm zumal ich ja schon einen aus San Francisco hatte 😅 Zur Stadt muss ich sagen, sie ist wirklich sehr schön und mal nicht so riesig wie die anderen. Zuerst war ich am Pier und Strand und anschließend auf dem Courthouse Turm, von wo man über die ganze Stadt blicken kann. Am Ende ging ich noch zu dem Fiestatrubel. Alles war super zu Fuß erreichbar und insgesamt habe ich mich sehr gut zurecht gefunden und hatte immer im Gefühl wo was ist. Um etwa 4 holte Kate mich dann wieder ab, da sie mit ihrer Arbeit fertig war (sie ist Masseurin, fährt zu Klienten oder Kleienten kommen zu Ihrem Haus wo sie ein kleines Gartenhaus als Studium hat, in dem ich geschlafen hab). Sie war sehr in Eile, denn ihr Freund hatte an denn Tag Geburtstag und sie musste um 5:15 schon bei ihm sein, was bedeutete ich verbracht die restliche Zeit am Haus. Klar hätte ich mich auch mit dem Uber oder Lyft irgednwo hin aufmachen können aber ich hatte extreme Kopfschmerzen und war auch mal ganz froh meine Ruhe zu haben und mich einfach nur ausruhen zu können, zumal ich wusste die nächste Zeit wird aufgrund des anstehenden Roadtrips sehr anstrengend. Es stellt sich als sehr gut heraus, denn am nächsten morgen war mein Kopfweh nicht mehr da 🙂 Ein Glück! Somit konnte ich Santa Barabara wieder mehr genießen. Diesmal ging es zu einem anderen Strand, der mir noch viel besser gefiel. Am Morgen war es zwar noch sehr foggy (was ich mag) es kläre sich dann später jedoch alles auf. Der Strand ist nah  an der Universität gelegen und ist nicht sehr voll. Gerade vor der Universität umgeben Felsen den Stand und bilden buchten. Man hat dort seine Ruhe und kann die Natur genießen. Ich setzte mich für eine Weile in den Schatten und las, was gibt es schöneres 🙈 Schließlich holte Kate mich ab fuhr mit mir noch ein kleines Stück in die Berge, die Santa Barbara auf der anderen Seite umgeben. Sie meinte ich müsste sie einmal von näherem gesehen haben und das stimmt. Es war unglaublich schön! Allgemein gefällt mir Santa Barbara gerade deshalb sehr gut, denn auf der einen Seite hat man das Meer und auf der anderen die Berge und beides ist sehr nah. Den Nachmittag verbrachte ich zum größten Teil wieder am Haus aber ich hatte damit kein Problem, da ich schon viel gesehen hatte und wiegesagt es mir gut tat mich etwas auszuruhen. Am Abend holten wir dann Kates Sohn von ihrem Exmann, fuhren grocery shopping (voll süß der Kleine ist sozusagen durch den Laden getanzt und hatte voll Spaß dran) und schon neigte sich auch die Zeit in Santa Barabara dem Ende zu, denn am Morgen drauf ging es ganz früh mit dem Bus über LA zum nächsten Ziel Las Vegas. Ich weiß etwas umständlich aber es war günstiger als die direkte Fahrt.

Allgemein bleibt zu Santa Barabara nur zu sagen, es ist auf jedenfall einen Besuch wert! Die Stadt und die Strände alles ist wunderschön. Vor allem wenn man einen entspannten Urlaub haben möchte, ohne Stress viel sehen zu wollen eignet es sich denke ich sehr gut. Ich fand es zudem sehr interessant einen kleinen Einblick in den Lifestyle dort zu bekommen. Das Leben hier unterscheidet sich doch sehr von dem ind DC. Ich hatte das Gefühl die Leute sind noch entspannter (Kates lifestyle z.b. war sehr entspannt und spontan, was ich schön für die Tage fand allerdings habe ich aber auch das Gefühl ich brauche meine Struktur in meinem Leben 😉 ). Noch ein Unterschied zu DC und Umgebung sind die Häuser. Während an der Ostküste die meisten Häuser sehr groß sind, waren die hier eher klein, was ich aber auch mag, oftmals sogar lieber solange es ordentlich und sauber ist 😉

So das wars zu Santa Barbara auch schon wieder. Ein weiterer Stop liegt hinter mir und damit auch schon eine ganze Woche meines Reisemonats. Bisher hat alles gut geklappt und ich bin froh wie sich alles fügte. Es war genau die richtige Zeit für jede Stadt. Jetzt bin ich sehr gespannt und freue mich sehr auf den Roadtrip mit den anderen Mädels und die Ezit danach. Nurnoch 20 Tage meines Reisemonats liegen vor mir und 28 Tage bis ich zuhause bin. Die Zeit vergeht wie im Flug aber auf der anderen Seite fühlt es sich auch so an als wäre ich schon ewig unterwegs, was vermutlich an den ganzen Erfahrung und Eindrücken  liegt, die ich in dieser ersten Woche gesammelt habe.

Hier nun ein paar Fotos:

San Francisco: (29.-31.072019)

Ich weiß garnicht wo ich anfangen soll, von San Francisco zu berichten. Es ist einfach super viel passiert. Aber gut ich fange denke ich mal am Anfang an. Nach der langen Busfahrt kam ich schon  früh ( etwa um 7) in SF an und irgendwie habe ich mich nachdem ich ausgestiegen war super lost gefühlt. Ich denke es lag zum größten Teil dran, dass ich keine Unterkunft in SF direkt hatte sondern in Palo Alto. Außerdem überforderte mich die Kälte (so kalt hatte ich es lange nicht mehr) Es kam einfach alles zusammen und ich hatte ein wirkliches Tief wo ich einfach nur abbrechen und zurück wollte. Es wurde dann zwar besser, nachdem ich meine Sachen bei einem Aupair, dass ich über die Facebook Gruppe gefunden hatte abliefern konnte und die mir dann viel zeigte, wie z.b. Parks und den Aussichtspunkt Twin Peaks (von wo man die ganze Stadt sieht) etc. Als sie dann aber keine Zeit mehr hatte und ich es nun auch endlich zur Golden Gate Bridge schaffte war ich aber wieder frustriert, denn die Sonne war schon zu tief und mit Bildern und der Bridge wurde es dann auch nicht mehr wirklich was (nein es geht nicht um Bilder aber ein schönes wollte ich schon haben). Ich cancelte meinen Plan über die Brücke zu gehen (es machte keinen Sinn) und machte mich auf den Weg zum Fishermanswarf, wo ich ein paar Sachen kaufte. Jedoch wurde alles später als ich wollte und nicht um 7 sondern um 8:30 abends kam ich erst bei dem Mädel wieder an, die natürlich  nicht so happy darüber war. So richtig was dafür konnte ich aber auch nicht, denn ständig kam eine Bahn nicht etc. etc. Eigentlich hatte ich absolut keine Lust mehr nach Palo Alto zu müssen aber was muss das muss. Mit extremen Schmerzen an der Sehne in meinem rechten Bein und ziemlichen Zeitdruck schaffte ich es gerade so zur Bahn. Ich war aber so spät und so aufgelöst, so dass ich kein Ticket mehr kaufen konnte, der Schaffner (der immer an der Tür vorne steht) hat mich trotzdem reingelassenen und mir sogar gesagt wann meine Station war. Es gibt echt nette Leute. In Palo Alto holte mich dann der Mann von einer Freundin von meiner Mamas Freundin ab, der dort 7 Jahre gelebt hat und noch ein bisschen länger als seine Familie, die schon nach Deutschland zurück sind bleibt, um dann auch zurück zu fliegen. Wir redeten noch eine Weile und dann viel ich auch tot ins Bett.

Ich muss sagen, ich hatte am nächsten Tag eigentlich keine große Lust nochmal reinzufahren war aber einfach nicht glücklich darüber wie es den Tag zuvor verlief und wollte auch noch so unbedingt auf die andere Seite der Golden Gate Bridge. Also machte ich mich doch auf den Weg. Das Mädchen vom Tag vorher hatte vor mich wieder zu treffen aber entschied sich dann doch um und sagte mir ab. Als ich nun vom Zug zur Bushaltestelle lief und dort etwas verwirrt stand, da es die Haltestelle war wo der Bus fahren sollte aber an dieser nicht stand, dass er dort fährt,  kam ein älterer Mann vorbei, der schon sah, das ich etwas verwirrt war und den ich dann um Hilfe bat. Er meinte er würde nie mit dem Bus fahren, suchte mir aber was anderes raus und brachte mich zu der Haltestelle, an der er dann aber meinte “ach weist du was scheiß auf den Bus ich fahre dich rum wenn du willst”. So, im Normalfall würde ich sowas nicht machen, beim Fremden ins Auto zu steigen aber irgendwie hatte ich im Gespür, dass er nicht jemand mit Hintergedanken ist sondern dass er einfach nett war. Also nahm ich das Angebot an. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich, du bist doch verrückt aber nein es war das beste was ich machen konnte. Er ist ohne Witz überall mit mir hingefahren wo ich hin wollte und hat mir auch richtig viele schöne Orte gezeigt. Wir waren auf der anderen Seite der Golden Gate Bridge, in Sancolitto usw. Er hat mich sogar zum Essen eingeladen (Albanisch, Türkisches Restaurant) und mir ein Eis bei dem in SF angesagtem Eisladen gekauft. Und als wäre, dass nicht genug bezahlte er mir noch ein Uber zur Bahn, weil er wegen dem Traffic dort nicht hinfahren wollte. Es war echt unglaublich und im Nachhinein hört es sich noch verrückter an. Er meinte sogar, falls ich eine Unterkunft in SF bräuchte sei ich herzlich eingeladen. Wer weiß vielleicht ja mit einer Freundin oder Familie nächstes mal 😉

Wie ihr sehen könnt war der zweite Tag in SF also echt toll und auch ich bin begeistert von der Stadt (auch wenn es immernoch kalt war).

Wieder in Palo Alto, diesmal so früh wie ich es wollte, ruhte ich mich etwas aus, denn schon am nächsten Tag sollte es von SF aus mit dem Greyhound Bus nach Santa Barbara gehen. Der Bus fuhr um 10:30 ab. Ich verabschiedete mich bei meinem Host, dankte ihm für die Gastfreundschaft und fuhr mit dem Zug nach SF. Und dann wandelte sich alles wieder zu einem Albtraum. Ich hatte mein Portmonee mit wirklich allem drin, in den Beutel mit meinem Nackenkissen gesteckt und beim aussteigen im Zug vergessen. Erst auf halbem Weg zur Greyhound Station merkte ich, dass ich was vermisse und mir fiel auf einen Schlag ein, mein Portemonaie war da drin. Es war ein Horror! Ich wusste ich könnte kein Auto mehr mieten weil meine Creditkarte weg war und auch mein Führerschein und alles ALLES. Ich drehte sofort um und rannte so schnell wie es ging zurück. Völlig aufgelöst rief ich erst meinen Host an, der nicht abhob und dann den Mann der mir den Tag zuvor SF gezeigt hatte. Er hob ab und kam auch gleich zur Hilfe. (Er arbeitete nicht weit von dort). Ich wusste leider nicht welcher Zug und Bahnsteig es war, ein Mädchen suchte die Verbindung raus und sagte dem Schaffner an der Tür welcher es war. Alle Wagen durchgeguckt fand ich nichts. Und auch ein zweites Mal, von meinem Beutel keine Spur. Mittlerweile waren es 2 Schaffner die halfen. Der eine ging zum Drop off Center, wo verlorene Sachen manchmal abgeliefert werden, der andere guckte mit mir im Zug. Ich hatte schon alle Hoffnung aufgegeben und war am Boden zerstört, nachdem wir noch ein drittes Mal den Zug durchsucht hatten. Ich wusste nicht was passierte und dann plötzlich kam der andere Schaffner wieder und was hielt er in seiner Hand? MEINEN BEUTEL! Ein riesen riesen Stein viel mir vom Herzen und jetzt weinte ich vor Erleichterung und Freude. Der Typ vom Tag vorher fragte mich ob ich den Bus noch schaffen würde und tatsächlich es würde knapp werden aber war noch zu schaffen. Und ja was soll ich sagen jetzt sitze ich im Bus und verstehe die Welt nicht mehr, der Albtraum hatte ein Happy End, jedenfalls bislang!

Mein Besuch in SF war, wie man also sehen kann ein reines Abenteuer! Und auch wenn alles so merkwürdig war, die Stadt ist abgesehen vom Wetter absolut traumhaft. Ich fand die Häuser bezaubernd und sehr süß und auch die Natur um SF ist atemberaubend. Trotz den ganzen Turbulenzen mag ich SF im Endeffekt also doch schon echt gerne, die Stadt hat einen Charme und viele Leute sind super nett. Auch wenn ich es schlussendlich doch sehr mag würde ich aufgrund des Wetters dort jedoch lieber nicht wohnen wollen, es ist einfach super super windig und kalt. Im Großen und Ganzen war SF toll, brachte aber auch vieles mit sich was ich lieber nicht nochmal erleben wollen würde 🙈

San Diego: (27.-28.07.2019)

Mein erstes Ziel meines Reisemonats liegt nun hinter mir. Nach einem Tränenreichen Abschied von meiner Gastfamilie (auch meine Hostmom hat sehr viel geweint, nicht nur ich) ging es am Samstagmorgen sehr früh zum BWI Airport. Evelina war so nett und hat mich gebracht, da so früh kein Zug fuhr. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sie es gemacht hat, denn dadurch hatte ich keinen Stress. Trotzdem schlief ich den Tag vorher nicht wirklich gut und lang, ich musste schon um 2:30 aufstehen. Es klappte alles wie am Schnürchen und ich kam gut und save in San Diego an. Nachdem ich dann endlich das System der öffentlichen Transportmittel durchblickt habe, ging es für mich mit all meinem Gepäck zuerst zum Balboa Park und danach nach Downtown und Old Town. Das ganze Gepäck immer mit sich mitschleppen zu müssen war sehr mühsam und hat irgendwann keinen Spaß mehr gemacht aber ich wollt nicht vorher zu Dimitris (der Bruder von der Frau meines Cousins), bei dem ich unterkommen sollte, da er weiter oben bei der Universität wohnt und das doch eine Fahrt von 1:30 Stunde ist (San Diego ist sehr weitläufig). Somit wäre also zu viel Zeit drauf gegangen und da nahm ich dann lieber in Kauf meine ganzen Sachen mitzuschleppen. Es brauchte nicht lange und ich fand großen Gefallen an der Stadt. Vor allem der Balboa Park und Old Town hat mir super gefallen aber auch alles andere war super. Ich lasse einfach mal Fotos für sich sprechen:

Nachdem ich alle Dinge gemacht hatte, die ich für den Tag geplant hatte, fuhr ich mit dem Zug und Bus zu einer Station, die Dimitri mir schrieb, denn dort würde er mich abholen. Wir gingen nämlich nicht zu ihm sondern zu Freunden, die ebenfalls wie er aus Griechenland kommen und dort arbeiten. Es war eine echt nette Runde. Wir blieben lange am Pool (hier in der Gegend ist es normal wenn du in einem Häuserkomplex mit verschiedenen Wohnungen lebst, dass du einen Pool dort hast). Nach einer Weile gingen wir zum Haus und etwas später als ich persönlich gegangen wäre, fuhren wir mit einem Uber zu Dimitris. Warum ich gerne früher gegangen wäre? Einfach aus dem Grund, dass ich die Nacht vorher nicht viel geschlafen hatte und dementsprechend sehr müde war. Außerdem liegt San Diego auch nochmal drei Stunden zurück, in DC war es also schon 3 oder so. Zudem wollte ich auch nicht ausschlafen, denn dazu stand noch zu viel an am nächsten Tag. Trotzdem es war alles gut und am nächsten morgen bin ich gut aus dem Bett gekommen, war wohl wegen dem Zeitunterschied auch früher wach als geplant. Nachdem ich alles wieder gepackt hatte, gingen wir zu einer Bäckerei (die man nicht mit deutschen Bäckereien vergleichen kann aber trotzdem sehr gut war) frühstücken, um uns danach zum Bus aufzumachen und zu Dimitris Arbeitsplatz bei der Universität zu fahren, wo ich mein Zeug unterbrachte, denn ich hatte keine Lust es wieder die ganze Zeit mitzuschleppen, vor allem weil wir zu dem Torrey Pines wandern gehen wollten. Bei den Torrey Pines verbrachten wir ganze 5 Stunden, länger als ich dachte und weshalb ich danach nichts mehr machen konnte. Für mich war es das aber absolut wert. Die Torrey Pines waren unbeschreiblich schön und das aller aller beste was ich in San Diego machen hätte können. Dimitris kam die ganze Zeit mit und war auch sehr froh es gemacht zu haben, da er dort selber noch nicht war. Hier ein paar Bilder die mehr als Worte ausdrücken.

Bei den Torrey Pines gibt es viele verschiednen Trails, die immer wie ein Loop aufgebaut sind, man kommt an der Stelle raus wo man rein ist. Der einzige Trail der zum Beach führt ist der Beach Hiking Trail. Dieser ist auch der letzte. Wir ließen nicht einen aus, weshalb wir am Ende auch auf die 5 Stunden kamen. Nachdem wir am Strand zurückgelaufen sind, fuhren wir mit dem Uber zu einem berühmten Restaurant (Rubios), die bekannt für ihre Fish Tacos sind und wo ich mir schon einen Tag zuvor einen gegönnt hatte (den original). Dieses mal probierte ich den mit Alaska Salmon, der aber nicht so gut war wie der andere. Irgendwie wurde mir sogar schlecht davon, was sich die ganze Busfahrt, die später auf mich zukam leider bemerkbar machte. Dennoch schlug ich mich tapfer und musste mich keinmal übergeben. Trotzdem mir war schon echt schlecht. Naja jedenfalls  bin ich nachdem wir gegessen hatten mit Dimitris zur Uni hab meine Sachen geholt und dann nach Old Town, wo ich noch ein paar Kleinigkeiten gekauft hab und anschließend mit dem Flix Bus schön im Schlafsack eingemummelt über Nacht  auf den Weg nach SF war. Anfangs hatte ich noch einen Sitz für mich aber der Bus füllte sich sehr schnell und war bis auf jeden Platz besetzt. Ich fand es erstaunlich wieviele Menschen in der Nacht fahren, ich dachte immer ich bin eine der wenigen die so verrückt ist 😀

Was bleibt mir nun über San Diego zu sagen? Ich denke es war ein super Einstieg in meinen Reisemonat. Ich habe mich super wohl gefühlt, das Wetter war toll und die Menschen waren bei jeder Sache super hilfsbereit. Rundum hat es mir sehr sehr gut gefallen und die Traurigkeit über den Abschied von meiner HF verflog sehr schnell. Auch wenn ich alles toll fand, muss ich sagen haben es mir die Torrey Pines am meisten angetan. Es war einfach wunderschön. Aber alles war super 🙂

Juli:

Nurnoch ein paar Tage bis zu meinem Reisemonat, es ist unfassbar. Jetzt wo es fasst vorbei ist möchte ich mein letztes Monatsupdate als Aupair geben und nochmal zurückblicken auf ein Jahr, dass mir denke ich in vielem geholfen hat. Ein Jahr voller Höhen und Tiefen, Erfahrungen und atemberaubenden Reisen. Ich bin sehr dankbar dafür und verabschiede mich nur sehr ungern von meiner Gastfamilie freu mich nun aber auf meinen Reisemonat und auch sehr auf Zuhause.

Der ganze Juli war von einem Gefühlschaos pur geprägt. Immer der eine Gedanke, dass man sich darauf freut nach Hause zu kommen und seine Familie und Freunde wiederzusehen aber auch der andere, man möchte nicht weg und es bricht einem das Herz zu gehen (bei mir vor allem weil ich meine Kleine verlassen werde und ich weiß wie schwer es auch für sie wird, sie sagt allen Leuten und mir ständig, dass ich nicht gehen darf). Anfangs überwog bei mir immer eher die Freude auf Zuhause, mitlerweile möchte ich lieber hier bleiben. Es kommt mir so vor als wäre ich nun hier zuhause und als würde ich nur zu Besuch nach Hause nach Deutschland gehe, um danach wieder in mein jetziges Zuhause zurück zukehren. Es wirkt so soureal auf mich nach Deutschland in das alte bekannte Leben zu schlüpfen, in meinem alten Zimmer und Bett zu schlafen und zu wissen jetzt bleibe ich wieder dort. Es ist so als wäre man nie weg gewesen. Ich höre immer wieder von anderen, dass man sobald du mit deiner Family vom Flughafen zurück im Auto sitzt, nicht das Gefühl hat ein Jahr weg gewesen zu sein und das eine Jahr eher wie ein Traum erscheint. Jetzt denkt ihr euch das ist doch auch gut so, ja das ist es auch aber irgendwie habe ich auch um ganz ehrlich zu sein ein bisschen angst davor. Klar möchte ich, dass man nicht als Fremder in die eigene Familie zurückgeht, allerdings hoffe ich, dass sie auch die Veränderung sehen und mich nicht auf meine “alte Rolle” abstempeln. Momentan bleibt mir nichts anderes über als zu spekulieren wie es werden wird aber wenn es dann so weit ist werde ich es euch auf jeden fall wissen lassen.

Nun liegen meine Gedanken aber eher auf meinem Reisemonat und aufs packen. Schon letztes Wochenende war so gut wie alles gepackt, damit ich jetzt so kurz bevor ich wegfliege keinen Stress mehr habe aber vieles ist auch nur provisorisch gepackt was bedeutet es wird nochmal ein Akt auf mich zukommen. Ich hab einfach viel zu viel gekauft und bin gespannt wie ich es schlussendlich alles manage und nach Deutschland bekomme 😀

Des weiteren genieße ich noch die letzte Zeit mit Freunden und Familie. Am Wochenende bin ich bspw. Freitag Abend mit meiner Kleinen, ihrer Tante (Schwester von meinem Hd) und Nana (der Oma) zu den Flying Squirrels nach Maryland gefahren. Ich hatte noch nie davon gehört und war wirklich gespannt, dachte aber dass daraus so eine richtige Show gemacht wird es war aber einfach nur so, dass wir hinfuhren und warteten bis ein Mann vom Natur Center kam, der etwas Futter in ein Holzstand gab, wodurch die Squirrels angelockt wurden. Man konnte sie somit von super nah betrachten. Diese Eichhörnchen sind kleiner und haben anders als die normalen Eichhörnchen extra Haut zwischen ihren Vorder- und Hinterbeinen, klettern den Baum rauf und können dann hinuntergleiten. Sie sind richtig süß und sehen für mich aus wie ein mix aus Squirrel und Chipmunk. Zudem sind sie super schnell, wodurch ich leider kein Bild und kein Video vom heruntergleiten machen konnte aber ein Paar Bilder von welchen die saßen schaffte ich dann doch zu knipsen. Um 9 sind wir schließlich zurück haben in dem wohl dreckigsten Pizza Platz ever Pizza gegessen ( die Pizza war überraschender Weise aber echt gut) und kamen dann spät zurück.

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Flying Squirrels

Am Samstag bin ich nach Leesburg mit Lucy im Outlet shoppen gegangen und am Sonntag mit meiner HF (außern meiner Großen) zu der Mutter von Suma (die Mama der halb indischen Familie ) wo es Brunch gab. Richtig lecker, indisches Essen ist einfach das beste. Ich bin allerdings nicht super lange geblieben, da ich mir vorgenommen hatte noch einiges zu packen. Somit bin ich früher zurück und mit Avalon, die zufällig zur gleiche Zeit von ihrer Freundin wiederkam Nacht Georgetown, um noch ein paar letzte Besorgungen zu machen. Am Montag habe ich mit Nana, ihrem Mann Andy, den Großen und meiner Kleinen in den neuen The Lion King movie ins Kino gegangen. Der Film ist sehr sehr gut gemacht und das Kino war richtig toll, denn man hatte sitze die man in Liegeposition bringen konnte. Am Abend habe ich mich am selben Tag mit Evelina getroffen. Gestern hatten wir dann auch endlich mal wieder ein Playdate mit Ellie und Annalena, wovor meine Kleine sehr aufgeregt war, denn wir hatten sie ganze 3-4 Wochen nicht gesehen, da sie im Urlaub waren. Es war sehr schön, die beiden wiederzusehen und auch mit Annalenas größeren Kids zu schnacken. Die beiden sind super lieb und mögen mich scheinbar auch super gerne 😛 Sie geben immer gerne Umarmungen, vor allem die Mittlere. Das aller süßeste war als wir gegangen sind und ich Annalena umarmt habe, wollte Ellie auch eine Umarmung haben. es war so als ob wir goodbye sagen würden (was allerdings nicht der Fall war, da wir heute und morgen vermutlich auch ein Playdate hatten /haben werden). Trotzdem war es echt Zucker süß.

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Die Süßesten!

Am Abend war ich mit meiner HF am Balston Quarter, was eine Essenshalle ist und wo ein kleines Konzert war. Dort saßen wir eine Weile und haben ein bisschen darüber geredet, wie es mir geht und so weiter. Es war sehr schön aber hat mich beinahe zum weinen gebracht. Ich musste sehr gegen die Tränen ankämpfen. Jetzt wird es mir immer bewusster, dass meine Zeit um ist und auch wenn ich die Tage zurück komme bevor ich nach Deutschland fliege, weiß ich es wird nicht so wie vorher sein… Mir ist jetzt schon klar, dass es ein sehr tränenreicher Abschied wird, auch meine Hostmom meinte es gestern. Sie erzählte mir, das meine Kleine vielleicht etwas grumpy sein wird, was mich dann nicht verletzten soll weil es mehr ein Schutzmauer ist und sie will, dass ich weiß, dass Bea mich liebt und sie auch. Auch wenn es so hart war in manchmal Uneinigkeiten gab, meine Hf ist doch wie eine art Familie für mich geworden auch wenn es stimmt dass man natürlich nie ganz ein Familienmitglied wird, weil man numal keines ist. Aber meine HF gibt schon ihr bestes, dich einzugliedern. Ich habe eine weitere Familie fürs leben gefunden, da bin ich mir sicher auch wenn ich jetzt natürlich noch nicht mit Sicherheit sagen kann, wie es alles wird. Das weiß ich mit absoluter Sicherheit und dafür bin ich am meisten dankbar. Das Jahr mit dem anfänglichen Kampf hat sich ausgezahlt. Ich bin mir bewusst das die Zeit danach genau aus dem Grund, dass es ein erfolgreiches Jahr war sehr hart werden kann und vor allem auch die Zeit die ich dann wieder hier bin und das neue Aupair schon da ist. Ich hoffe einfach meine Kleine wird mich in Erinnerung behalten und das es ein schöner Abschied wird. Ich lasse es auf mich zukommen was anderes bleibt mir garnicht über. Ich berichte dann.

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Sie sagt mir gerade, dass ich nicht gehen darf …

Jetzt werden noch die kleinsten letzten Vorbereitungen getroffen und dann geht es am Samstag los und schon ganz bald dann auch in ein neues Kapitel auf dass ich trotz schweren Herzens auch sehr gespannt bin und mich irgendwo freue.

Der Reisemonat Plan:

Ich habe schon lange davon erzählt, dass ich bevor ich in meinen Reisemonat starte, den ganzen Plan einmal niederschreiben und mit euch teilen möchte. Dadurch, dass die ganze Automietaktion etwas schwierig ist (denn nur mit 25 oder Älter muss man nicht die übertrieben teuren Jungfahrergebühren draufzahlen) konnte ich leider nicht meinen ursprünglichen Plan des Reisemonats umsetzen… Dieser wäre gewesen in Seattle zu starten, die Westküste runter zu fahren und über alle National Parks (sprich Grand Canyon etc.) am Ende in LA oder San Francisco wieder zu landen, um im Anschluss nach Hawaii zu fliegen und dort den Reisemonat zu beenden. Da das Auto mir einen dicken, fetten Strich durch die Rechnung machte, musste also ein neuer Plan her, den ich alleine entwickelte. Ihr wisst gar nicht wie mühsam das war, denn sobald man nur einen winzig kleinen Fehler macht wirkt sich das auf die ganze Organisation aus aber ich möchte damit gar nicht anfangen, sonst müsstet ihr euch so einige Stresssituationen anhören. Das einzige was zählt ist, dass der Plan nun steht und alles gebucht ist, bis auf zwei Unterkünfte aber das werde ich die nächsten Tage noch in die Hand nehmen. Der Reiseplan ist folgender:

Am 27. Juli werde ich früh morgens nach San Diego fliegen und dort für zwei Tage bleiben. Die Nacht verbringe ich bei dem Bruder von der Frau meines Cousins (wobei das jetzt auch wieder auf der Kippe steht…) So ist es aber erstmal geplant, falls sich was ändert muss ich mir spontan eine Unterkunft suchen aber wie sagt man so schön: „no risk no fun“ oder so 😉 Am 28. Juli werde ich dann mit dem Bus spät abends starten und mich auf den weg nach San Francisco machen, um dort ebenfalls für zwei Tage zu bleiben. By the way, ja ich werde sehr übermüdet sein aber es war so nunmal am günstigsten (nicht nur was das geldliche betrifft :/ ). Nach San Francisco geht es wiederum mit dem Bus am 31. Juli nach Santa Barbara und von dort aus am 3. August mit einem Zwischenstopp in LA nach Las Vegas wo ich um etwa 17 Uhr ankomme. Vici, ein Mädchen aus Österreich, die momentan noch in Chicago lebt, wird kurz nach mir ankommen und somit erkundigen wir Las Vegas zusammen. Evelina und Lucy kommen erst in der Nacht. Morgens werden wir schließlich ein gemietetes Auto vom Airport abholen, mit dem wir unseren Roadtrip in Las Vegas starten. Der erste Stop ist laut Plan der Zion National Park, von dem wir wiederum mit einer Übernachtung in Kanab zum Horseshoe Bend und dem Antilope Canyon fahren. Als kleine Nebeninfo: für den Antelope Canyon muss man Tickets vorbuchen und am besten so früh wie möglich ansonsten kann es sein, dass es ausgebucht ist. Wir haben die Tickets schon und unsere Tour (ohne Tour kommt man nicht rein) ist nachmittags. Sobald wir mit dieser fertig sind fahren wir gleich zum Grand Canyon, denn dort wollen wir zelten und die Campingplätze sind mit folgender Regel aufgebaut: Wer zuerst kommt, bekommt den Spot und die Plätze sind laut Reviews schnell weg. Ich hoffe wirklich sehr, dass wir einen bekommen ansonsten wird’s interessant ! Den nächsten Tag sind wir dann komplett dort, um gegen Abend wieder nach Las Vegas zu fahren und dort zu übernachten. Denn am nächsten Tag geht es schon weiter zum Death Valley National Park und danach über den Joshua Tree nach LA. In LA sind wir für 2 Tage und damit endet unser Roadtrip und Lucy wird uns drei andere leider verlassen, denn sie fliegt schon am Samstag den 10. August zurück, während wir anderen uns am 11. August nach Hawaii Honolulu auf machen. Dort haben wir ein Airbnb am Waikiki Beach gemietet. Am 14. fliegen wir weiter nach Maui, wo Evelina leider nur für einen Tag bleibt und dann nach Hause muss. Vici und ich bleiben noch etwas länger trennen uns am 18. August dann aber auch, sie bleibt einen Tag länger, da ihr Flug sonst viel teurer war und fliegt demnach am 19. nach Chicago zurück und dann nach Österreich. Ich fliege am 18. August nach Santa Ana und verbringe noch etwas Zeit bei den Eltern meiner Gastmutter in Laguna Beach, um im Anschluss von LA aus am 22. abends zurück nach Washington zu fliegen, wo ich für ca. 5 Tage noch ein paar schöne und vermutlich stressvolle Tage mit Freunden, Gastfamilie und packen verbringen werde und mein Jahr ausklingen lasse. Am 28. heißt es dann abschied nehmen und goodbye zu einem Jahr, das viel zu schnell verging zu sagen. Mit einer Zwischenlandung in Amsterdam komme ich gegen vormittag in Hamburg an und der Start in ein neues Kapitel meines Lebens erwartet mich.